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geschichte

Wasser bildete die Grundlage für die frühe Besiedlung. Der Wortbestandteil „Born“ deutet auf Quellwasser, das noch heute in einer Grotte auf dem Gelände des Schlossinnenhofes gesammelt wird und durch einen unterirdischen Kanal den ersten Schlossteich speist. Die weiteren talwärts gelegenen Teiche und die alte Kornmühle künden noch heute von der einstigen wirtschaftlichen Nutzung des Wassers, das auch dazu diente, den Graben zu füllen, der zum Schutz des befestigten Platzes angelegt war. Im Mittelalter dominierte die Pfarrkirche des Kirchspiels Gimborn den Ort. Die Blütezeit erreichte der Ort unter den Freiherrn und späteren Grafen zu Schwarzenberg, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts ein Wasserschloss mit einem wehrhaften Turm erbauen ließen und Landesherren der Reichsunmittelbaren Herrschaft Gimborn-Neustadt waren. Der Schwarzenberg, der sich Ende des 16.Jhdts in Ungarn an der Verteidigung gegenüber den Truppen des Osmanischen Reiches beteiligte.

Nach mehrfachen An- und Umbauten erhielt das Schloss im 19. Jahrhundert seine heutige Gestalt mit einem vorspringenden Treppenhaus und einem neogotischen Balkon. Schloss Gimborn befindet sich heute im Privatbesitz des Freiherrn Peter von Fürstenberg und beherbergt seit 1969 den  Trägerverein „Informations- und Bildungszentrum Schloss Gimborn e.V.".